Die neuesten Erkenntnisse über die Zusammenhänge zwischen Hautkrankheiten und der Psyche

Soeben ist von der Uniklinik Gießen eine große europäische Studie veröffentlicht wurden. Befragt wurden mehr als 3.600 Hautpatienten mit Ekzemen, Neurodermitis, Hautinfektionen oder Muttermale, Schuppenflechte und weißer Hautkrebs in 13 europäischen Ländern.

Von Norwegen bis Italien, von Polen bis in die Türkei die gleichen Ergebnisse: FAST JEDER DRITTE HAUTPATIENT war auch psychisch krank.

29% der Hautkranken litten unter Depressionen und Angststörungen. In der Kontrollgruppe mit gesunder Haut waren es nur 16%.

25% der Patienten mit einem offenen Bein waren depressiv, 20% der Patienten mit Ekzemen an den Händen hatten Angststörungen.

Es wurde zwar schon lange vermutet und der Volksmund spricht von der „Haut als Spiegelbild der Seele“ doch noch nie konnte in diesem Umfang nachgewiesen werden, dass Haut und Psyche gemeinsam leiden.

Aus den Daten ließ sich jedoch nicht ablesen, woran diese Menschen zuerst gelitten haben. An der Haut? Oder an der Seele? Die Wechselwirkungen zwischen Haut und Psyche sind schwer zu ergründen. Die Ärzte empfehlen Ihren Patienten, ein Tagebuch zu führen, um sich selbst auf die Schliche zu kommen. Schließlich sind wir ganzheitliche Wesen.