Nachhaltigkeit ist uns wichtig. Unsere Seele ist grün.

Aber einfache Lösungen gibt es nicht.

MYTHOS 1

„unverpackt ist die Lösung“

 

Eine Welt ganz ohne Verpackungen ist Utopie.

Nicht alle Produkte können verpackungsfrei produziert und transportiert werden. Produkte, die beim Transport verderben, erzeugen eine höhere CO2 Belastung als recycelbare Verpackungen.

MYTHOS 2

„Nachhaltigkeit ist altbacken“

 

Heute ist Nachhaltigkeit nicht nur Verzicht, sondern ein positives Lebensgefühl: authentisch, innovativ und ästhetisch ansprechend.

Viel Fake zum Thema Nachhaltigkeit

Hier hilft nur der gesunde Menschenverstand. Ein Holzdeckel ist auf den ersten Blick ökologisch. Unter dem Deckel sitzt der klassische Kunststoff-Verschluss. Es werden mehr Rohstoffe verbraucht, um den Eindruck eines ökologischen Produktes vorzutäuschen.

Bei vielen Auslobungen ist es nicht so einfach, und der Verbraucher kann ganz einfach nicht erkennen, ob ein biobasierter Kunststoff tatsächlich nachhaltiger ist.

MYTHOS 3

„Verbraucher shoppen nachhaltig“

 

  • Über 50 % der Verbraucher gibt an, das Thema Nachhaltigkeit beim Einkauf zu berücksichtigen, schaffen es aber nicht immer.
  • 11 % berücksichtigen das Thema Nachhaltigkeit bei jedem Einkauf und kaufen überwiegend nachhaltige Produkte.
  • 34 % kaufen nachhaltige Produkte eher durch Zufall und nur, wenn sie auch gefallen.
  • 2 % kauft ganz bewusst keine nachhaltigen Produkte.

Kosmetikverpackungen sind multitasking

Anforderungen an Kosmetikverpackungen sind hoch:

  • Inhalt schützen
  • keine unbedenklichen Stoffe abgeben
  • Platz für Design und Informationen
  • bei Produktion und Entsorgung möglichst wenig die Umwelt belasten
  • ästhetisch ansprechend
  • authentisch
  • innovativ
  • Markenkern transportieren.

Eine Herausforderung – besonders bei Luxusmarken.

Kosmetikprodukte sind emotionale Produkte. Sie sollen wirken, verwöhnen, bezaubern.

MYTHOS 4

„Glas ist der Gewinner“

 

Stimmt das: Glas ist die Verpackung der Wahl. Bio Kunststoff ist akzeptabel und Kunststoff ist böse?

Glas wirkt edel, gut für die Formulierungen, leicht zu reinigen und gilt als umweltfreundlich. Es ist leicht zu recyclen.

ABER: nicht bruchsicher, sehr schwer, oft schwerer als der Inhalt. Im Bad besteht Bruch- und Verletzungsgefahr.

Das hohe Glasgewicht bedeutet mehr Energieverbrauch beim Transport und hat einen extrem schlechten Einfluss auf die Energiebilanz.

Es passen zum Beispiel 400.000 gequetschte Einwegflaschen auf einen LKW aber nur 14.000 Glasflaschen. Da wird viel Luft durch die Gegend gefahren.

 

Heidelberger Studie untersucht die Ökobilanz
verschiedener Verpackungen

Das Institut für Energie- und Umweltforschung (ifeu) untersuchte ein Jahr lang die Getränkeverpackungen von Saft, Frischmilch und H-Milch – also Mehrweg Glasflaschen, PET Flaschen und Getränkekartons.

Im Rahmen der Ökobilanz wurde der gesamte Weg der Verpackung, von der Herstellung, Nutzung bis zur Entsorgung bzw. Recycling untersucht. Auch die Transporte wurden beachtet.

Am schlechtesten abgeschnitten haben die PET Einwegflaschen aufgrund ihres hohen Verbrauchs an fossilen Rohstoffen und wegen ihrer schlechten Recylingrate. Da viele Fruchtsaftflaschen aus einem Kunststoffverbund hergestellt werden und daher oft verbrannt werden.

 


Bei Frischmilch hat der Getränkekarton die beste Ökobilanz, da die Mehrwegflaschen in Deutschland im Schnitt mehr als 1241 km transportiert werden und ein höheres Gewicht haben als Getränkekartons.

Bei den Fruchtsäften gibt es kaum Unterschiede zwischen dem 1 Liter Getränkekarton und den Mehrwegflaschen. Das zeigt, dass die Aussage „Glas ist ökologischer als Kunststoff“ nicht pauschal gilt.

Einer weiteren Studie zufolge erreichen Glasflaschen in der Getränkeindustrie erst ab der 12. Wiederwendung eine bessere Ökobilanz als Kunststoff-Flaschen – und auch nur dann, wenn sie weniger als 100 km transportiert wurden.

So suchen wir nach guten Lösungen.

 

MYTHOS 5

„Verpackungen werden gereinigt“

 

Auf den ersten Blick die Lösung.

ABER aufwendig und energieintensiv (sammeln, versenden, reinigen, Spülmittel, Abwasser etc.), daher teuer und mikrobiologisch problematisch.

 

Antworten

auf die meistgestellten Fragen zum Thema Verpackungen

NEU: Refills für die Acrylglastiegel sparen 97% Verpackungsmaterial.

Acrylglas statt Glas

Acrylglas lässt sich zu 100 % recyceln. Ausnahme farbiges Acrylglas. Daher setzten wir ausschließlich klares Acryl ein.

Acrylglas ist nur halb so schwer wie Glas – dadurch ist der CO2 Ausstoß beim Transport geringer.

Beim Recycling, also beim Schmelzen, benötigt Acrylglas niedrigere Temperaturen als Glas, auch dadurch ergibt sich ein geringerer CO2 Ausstoß.

NEU: Refills für die Acrylglastiegel sparen 97% Verpackungsmaterial.

Wir lieben Airless Spender

Formulierungen benötigen weniger Konservierungsstoffe

Schützen vor Verkeimung

Inhalt kann vollständig aufgebraucht werden.

NEU: patentierter Nozzle Verschluss schützt den kompletten Mündungsbereich vor Fremdkontamination.

CO2 Fußabdruck als Maßstab

Es geht nicht nur um die Recylingfähigkeit, sondern den kompletten Produktlebenszyklus. Nur der CO2 Wert zeigt, wie nachhaltig das Material ist und wieviel Energie bei der Herstellung, Wiederverwertung und Transport anfällt.

Wir achten auf europäische Produktionen, um die Transportwege zu minimieren. Und wenn wir einzelne Verpackungen in Asien einkaufen, so ist uns die Zertifizierung ISO 14001 wichtig. Dies ist die internationale Umweltmanagementnorm.

Monomaterial bei Kunststoff-Verpackungen

Kunststoff-Verpackungen sind in Misskredit geraten, weil sie aus fossilem Rohstoff (Erdöl) hergestellt werden. Aber sie sind bruchsicher, leicht und komplett recyclingfähig. Dies setzt Monomaterial voraus. Von außen nicht sichtbar, aber ein wichtiger Schritt in Bezug auf Nachhaltigkeit.

Wir setzten Kunststoffverpackungen ein, die aus gesundheitlich unbedenklichen, für Lebensmittel und Kosmetik standardmäßig verwendeten Materialien wie HDPE (High Density Polyethylene), LDPE (Low Density Polyethylene), PE (Polyethylene), PP (Polypropylene) und SAN (Styrol Acrylnitril Copolymere) bestehen.