Verpackungen bewusst gedacht. 

Einfache Lösungen gibt es nicht.

Kosmetikverpackungen müssen viele Anforderungen gleichzeitig erfüllen:

Sie schützen die Formulierung, gewährleisten eine sichere Anwendung und sind gleichzeitig ein wichtiger Bestandteil des Produktdesigns.

Bei der Auswahl unserer Verpackungen betrachten wir deshalb nicht nur das Material. Auch Verpackungsgewicht, Materialeinsatz, Transportwege, Produktschutz, Funktionalität und Recyclingfähigkeit spielen für uns eine Rolle.

Unser Ziel: Verpackungen so sinnvoll wie möglich auswählen und unnötiges Verpackungsmaterial vermeiden.

MYTHOS 1

„Unverpackt ist immer die beste Lösung.“

 

Kosmetikprodukte können in der Regel nicht vollständig auf eine Verpackung verzichten.

Die Verpackung schützt die Formulierung während Transport, Lagerung und Anwendung. Gerade bei kosmetischen Produkten sind Produktschutz und Hygiene wichtige Anforderungen.

Deshalb geht es für uns nicht darum, Verpackungen grundsätzlich zu vermeiden, sondern Material gezielt einzusetzen und zusätzliche Verpackungen dort zu reduzieren, wo sie nicht erforderlich sind.

MYTHOS 2

„Glas ist grundsätzlich besser als Kunststoff.“

 

So einfach ist es nicht.

Glas wirkt hochwertig, ist beständig und für viele kosmetische Formulierungen sehr gut geeignet. Gleichzeitig besitzt Glas ein vergleichsweise hohes Gewicht und ist bruchempfindlich.

Kunststoffverpackungen wiederum können leicht, bruchsicher und funktional sein.

Deshalb entscheiden wir nicht pauschal nach dem Prinzip Glas = gut, Kunststoff = schlecht.

Wir betrachten die jeweilige Verpackung und ihren Einsatzzweck.

 

 

Weniger Verpackung, wo es möglich ist

 

Ein wichtiger Ansatz für uns ist die Reduzierung zusätzlichen Verpackungsmaterials.

95 % unserer Produkte kommen ohne zusätzliche Kartonage aus. Auf Cellophanierung verzichten wir bei unseren Produkten vollständig.

Damit reduzieren wir Verpackungsbestandteile, die für den Schutz und die Anwendung des jeweiligen Produktes nicht erforderlich sind.

Unsere Verpackungslösungen

 

Refill statt neuer Tiegel

Für ausgewählte Acrylglastiegel bieten wir Refill-Lösungen an.

Dadurch muss bei einer Nachfüllung nicht die komplette Außenverpackung ersetzt werden. Der hochwertige Tiegel kann weiterverwendet werden.

Das reduziert den Bedarf an neuem Verpackungsmaterial bei jeder Nachfüllung.

NEU: Der Refill benötigt 97 % weniger Verpackungsmaterial als ein neuer kompletter Acrylglastiegel.*
*bezogen auf das Verpackungsgewicht des jeweiligen 50ml-Tiegels.

Acrylglas – hochwertig und leicht

 

Bei ausgewählten Produkten verwenden wir klares Acrylglas.

Ein Vorteil gegenüber vergleichbaren Glasverpackungen ist insbesondere das geringere Gewicht. Gleichzeitig ermöglicht das Material eine hochwertige und transparente Produktpräsentation.

Bei der Materialauswahl berücksichtigen wir deshalb neben der Optik auch Gewicht, Funktionalität und die Anforderungen des jeweiligen Produktes.

Airless-Spender für empfindliche Formulierungen

 

Airless-Systeme schützen die Formulierung vor direktem Kontakt mit der Umgebung und ermöglichen eine hygienische Entnahme.

Je nach Formulierung kann dieses Verpackungssystem dazu beitragen, das Produkt während der Anwendung besser vor äußeren Einflüssen zu schützen.

Ein weiterer Vorteil: Der Inhalt lässt sich weitgehend entnehmen.

Bei ausgewählten Spendern setzen wir außerdem einen patentierten Nozzle-Verschluss ein, der den Mündungsbereich vor Fremdkontamination schützt.

Monomaterial – weniger Materialkombinationen

 

Wo es technisch und für das jeweilige Produkt sinnvoll ist, berücksichtigen wir Verpackungslösungen aus Monomaterial.

Dabei besteht die Verpackung oder ein wesentlicher Verpackungsbestandteil überwiegend aus einer Materialart.

Das kann die Voraussetzungen für die spätere Sortierung und Verwertung gegenüber komplexen Materialverbunden verbessern.

Europäische Lieferanten bevorzugt

 

Bei der Beschaffung von Verpackungen arbeiten wir bevorzugt mit Lieferanten aus Europa zusammen.

Nicht jede benötigte Verpackung ist jedoch in Europa verfügbar. Deshalb beziehen wir einzelne Verpackungen auch aus anderen Regionen.

Bei ausgewählten internationalen Lieferanten berücksichtigen wir unter anderem ein nach ISO 14001 zertifiziertes Umweltmanagementsystem.

Verpackungen müssen vieles können.

 

Eine Kosmetikverpackung ist weit mehr als eine schöne Hülle.

Sie soll:

  • die Formulierung schützen,
  • eine hygienische Anwendung ermöglichen,
  • funktional und anwenderfreundlich sein,
  • möglichst vollständig entleerbar sein,
  • mit möglichst wenig zusätzlichem Verpackungsmaterial auskommen,
  • für das jeweilige Produkt geeignet sein
  • und gleichzeitig zur Marke und zum Design passen.

Gerade bei hochwertigen Kosmetikprodukten müssen Funktion, Produktschutz und Ästhetik miteinander verbunden werden.

Wir schauen genauer hin.

 

Bei Verpackungen gibt es selten eine Lösung, die in jeder Hinsicht die beste ist.

Deshalb möchten wir Materialien nicht pauschal als „gut“, „schlecht“, „grün“ oder „umweltfreundlich“ bezeichnen.

Stattdessen betrachten wir konkrete Eigenschaften und suchen für unsere Produkte nach Lösungen, die Produktschutz, Funktionalität, Materialeinsatz, Transport und Design sinnvoll miteinander verbinden.

Und genau daran arbeiten wir kontinuierlich weiter.

Antworten

auf die meistgestellten Fragen zum Thema Verpackungen

Acrylglas statt Glas

Klares Acrylglas ist grundsätzlich recyclingfähig. Daher setzten wir ausschließlich klares Acryl ein.

Acrylglas hat ein deutlich geringeres Gewicht als vergleichbare Glasverpackungen. Dadurch ist der CO2 Ausstoß beim Transport geringer.

Beim Recycling, also beim Schmelzen, benötigt Acrylglas niedrigere Temperaturen als Glas, auch dadurch ergibt sich ein geringerer CO2 Ausstoß.

NEU: Refills für die Acrylglastiegel sparen 97% Verpackungsmaterial.

Wir lieben Airless Spender

Formulierungen benötigen weniger Konservierungsstoffe

Schützen vor Verkeimung

Inhalt kann vollständig aufgebraucht werden.

NEU: patentierter Nozzle Verschluss schützt den kompletten Mündungsbereich vor Fremdkontamination.

Monomaterial bei Kunststoff-Verpackungen

Kunststoff-Verpackungen sind in Misskredit geraten, weil sie aus fossilem Rohstoff (Erdöl) hergestellt werden. Aber sie sind bruchsicher, leicht und komplett recyclingfähig. Monomaterial erleichtert die Sortier- und Rcyclingfähigkeit einer Verpackung.

Wir setzten Kunststoffverpackungen ein, die aus gesundheitlich unbedenklichen, für Lebensmittel und Kosmetik standardmäßig verwendeten Materialien wie HDPE (High Density Polyethylene), LDPE (Low Density Polyethylene), PE (Polyethylene), PP (Polypropylene) und SAN (Styrol Acrylnitril Copolymere) bestehen.

CO2 Fußabdruck als Maßstab

Es geht nicht nur um die Recylingfähigkeit, sondern den kompletten Produktlebenszyklus. Bei der Auswahl von Verpackungen berücksichtigen wir unter anderem Materialeinsatz, Transportwege, Recyclingfähigkeit und die mit Herstellung und Transport verbundenen CO2-Emissionen.

Bei der Beschaffung von Verpackungen arbeiten wir bevorzugt mit Lieferanten aus Europa zusammen.

Nachhaltigkeit ist ein komplexes Thema

Es ist ein kontinuierlicher Prozess und jede unternehmerische Entscheidung im Unternehmen muß die ökologischen Auswirkungen berücksichtigen. Wenn ich einen Kunststoff aus nachwachsenden Materialien einsetze und dadurch meinen CO2 Verbrauch erhöhe, habe ich eine Werbeaussage, bin aber nicht nachhaltig.

Schauen Sie sich daher alle Aussagen zum Thema Nachhaltigkeit ganz genau an.